Sonntag, 21. Mai 2017

Marzipan Busserl

Hallo ihr Süßen,

das Rezept heute passt eigentlich in jede Jahreszeit. Ihr könnt die Marzipan Busserl zu Weihnachten als Plätzchen backen, aber auch im Frühling, wenn ihr zum Beispiel bei anderen Rezepten Marzipan übrig habt.
Ich hatte bei meiner Rhabarber-Tarte zuviel Marzipanmasse gemacht und daher den Rest in Form dieser kleinen süßen Versuchung verarbeitet.

Für etwa 50 Stück braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

200 g Marzipanrohmasse
25 g Zucker
1 Ei


So wird's gemacht:

1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Marzipanmasse grob reiben und zusammen mit 1 Ei und Zucker mit dem Handrührgerät glatt rühren. Die Marzipanmasse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.

3. Mit dem Spritzbeutel kleine Rosetten auf ein mit Backfolie ausgelegte Blech aufspritzen.

4. Auf der mittleren Schiene etwa 10 Minuten lang backen bis die Busserl goldbraun werden.

5. Auf dem Blech abkühlen lassen und in einer Plätzchendose aufbewahren, gleich vernaschen oder verschenken.


Vielleicht sind die Busserl ja auch was als kleine Beigabe ins Osternest für die Familie, Freunde oder Nachbarn?

Alles Liebe
Euer Steffen

Freitag, 19. Mai 2017

Kokoswaffeln mit Beerensauce

Hallo meine Lieben,

ich wette, jeder von euch kennt das. Ihr hört ein Wort oder denkt daran und das löst bei euch sofort eine Kette von Assoziationen und Emotionen aus. Wenn ich zum Beispiel "Rote Bete" höre denke ich an muffige Erde und eingesaute Küchengeräte. Nicht besonders schön, aber ich mag eben keine Rote Bete.
Ganz anders ist das bei Waffeln. Da habe ich sofort den herrlichen Duft in der Nase und ab da kämpfen dann zwei Bilder in meinem Kopf gegeneinander. Die dicken Waffeln mit den festen "Rippen" und die eher dünnen, runden, die aus einzelnen "Herzen" bestehen. Letztere hat meine Oma - wenn wir sie lange genug angebettelt haben - in einem alten gusseisernen Waffeleisen auf dem Gasherd für uns gebacken. Die waren schon allein wegen der vielen Liebe und der harten Arbeit ein Traum! Welche Waffeln mögt ihr denn lieber? Dick und knusprig oder dünn und zart?

Heute habe ich ein Waffelrezept, das glutenfrei ist und wirklich wenig Kohlenhydrate enthält. Ihr könnt den Zucker auch durch Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker ersetzen. Habt ihr eigentlich schonmal Alternativen zu Zucker probiert, wie zum Beispiel "Xucker" oder "NoSugarSugar"? Ich habe damit experimentiert und bin mit der Süße und dem Geschmack ganz zufrieden. Aber ich finde es gruselig, da es sich einfach nach Chemie "anfühlt" und eben nicht nach etwas, das man gerne essen möchte.


Für 4 bis 6 Waffeln braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
6 Eier
1-2 EL Zucker
1 Prise Salz
100 g gemahlene Mandeln
60 g Kokosmehl
1/2 TL Vanillepulver oder 1 TL Vanilleextrakt
1/2 Dose Kokosmilch (200 ml)
2-3 EL Öl

dazu Beeren nach Belieben
und 1/2 Dose Kokosmilch (200 ml)
oder Vanillesoße


So wird's gemacht:

1. Die Eier in einer Küchenmaschine mit dem Schneebesen schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist.

2. Die trockenen Zutaten (Zucker, gemahlene Mandeln, Kokosmehl, Vanille) in einer Schüssel mischen. Danach diese Mischung unter den Eierschaum heben, dann die Kokosmilch dazu rühren.

3. Waffeleisen vorheizen und mit etwas Öl einpinseln. Eine Kelle der Masse pro großer Waffel auf das Waffeleisen geben und dann zuklappen. Bei der ersten Waffel müsst ihr ab und zu mal nachsehen wie lange die Waffel braucht bis sie eine goldene Farbe bekommt, die anderen Waffeln backt ihr dann eben genau so lange :-) Bei mir hat es etwa 2-3 Minuten gedauert.

4. Für die Soße Kokosmilch und Beeren in einen Mixbecher geben und pürieren. Nach Geschmack noch etwas süßen, kommt auf die Beeren an. Ein paar Beeren ganz lassen und beim Anrichten über die Soße streuen.


Ich habe eine Vanillesoße mit Blaubeeren und die Kokoscreme mit Erdbeeren dazu serviert und kann mich nicht entscheiden was mir besser schmeckt. Was ist euer Favorit? Ich freu mich auf eure Nachrichten und Kommentare.

Alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 10. Mai 2017

Gefüllte Champignons

Hallo meine Lieben,

jetzt wo es endlich wieder wärmer wird und die Gefahr beim Grillen zu ertrinken geringer wird habe ich ein Rezept für euch, das auf dem Grill ganz hervorragend gelingt. Ihr könnt aber ganz prima auch im Backofen oder sogar in der Pfanne gefüllte Champignons machen. Je nachdem zu welchen Zutaten ihr für die Füllung greift passen sie auch in jede Jahreszeit.

Ich habe heute eine sommerliche Variante mit Paprika und Tomaten, Mozzarella und Parmesan für euch. Ihr müsst euch aber wirklich nicht streng an mein Rezept halten. Nur die Mengen der einzelnen Komponenten sollte ungefähr passen, dann könnt ihr ganz wild nach Lust und Laune kombinieren was euch schmeckt.

Die gefüllten Pilze sind eine tolle Vorspeise, eignen sich aber mit entsprechender Beilage aber auch prima als Hauptgericht.

Für die Vorspeise rechne ich 1 bis 2 Champignons pro Person und dazu ein wenig frisches Baguette oder Ciabatta.

Für 12 Champignons braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

12 große Champignons
2 mittlere Spitzpaprika rot
100 g Kirschtomaten
2-3 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Mozzarella
80 g Parmesan
Petersilie
Thymian
Basilikum
Salz
Pfeffer


So wird's gemacht:

1. Champignons mit einem Küchentuch abreiben und die trockenen Enden der Stiele abschneiden, dann die Stiele herausdrehen. Der Pilzhut soll unbedingt ganz bleiben. Ihr könnt noch die weichen Teile am Rand entfernen, dass euer Pilz eine schöne große Schale ergibt und viel Füllung aufnehmen kann.
Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen oder den Grill anwerfen :-)

2. Paprika putzen und sehr fein würfeln, Tomaten in kleine Stücke schneiden. Knoblauch fein hacken, Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und die Champignonstiele ebenfalls klein würfeln. Kräuter hacken und alles zusammen in einer Schüssel vermischen.

3. Parmesan reiben und Mozzarella sehr fein würfeln oder grob reiben. Käse mit den übrigen Zutaten vermischen und würzen. Die Masse sollte sich mit etwas Druck gerade so verbinden, dass sie nicht auseinander fällt.

4. Backblech mit Backfolie oder Backpapier auslegen, Champignons jeweils mit 1-2 Esslöffeln der Masse füllen, es darf ruhig ein ordentliches Häufchen sein, der Käse schmilzt und hält alles zusammen. Mit etwas Parmesan bestreuen.
Wenn ihr die Champignons grillen wollt sollte ihr sie in kleine Päckchen aus Alufolie einwickeln oder eine Grillschale benutzen und diese mit Folie abdecken.

5. Die Pilze werden dann etwa 25 Minuten im Ofen gegart, auf dem Grill gehts etwas schneller. Die Champignons verlieren viel Flüssigkeit, daher dürfen Sie nicht einfach so auf ein Gitter, das gibt nur eine große Schweinerei :-)


Wenn ihr mehr Füllung als Pilze habt könnt ihr damit noch ein paar Scheiben Brot belegen und diese überbacken oder ihr füllt Paprikahälften damit und grillt die dann genau so wie die Pilze. Wenn ihr eine Soße dazu wollt nehmt die Flüssigkeit, die aus den Pilzen ausgetreten ist und mixt sie mit einem Stückchen eiskalter Butter auf, das gibt eine cremige Champignonsoße, die ganz toll dazu schmeckt.

Alles Liebe
Euer Steffen


Samstag, 6. Mai 2017

Scheiterhaufen

Hallo meine Süßen,

ich dachte ja wirklich, dass ich bei deutscher Küche - insbesondere im süddeutschen Raum - schon einigermaßen bescheid weiß. Und dann kommt da dieser Tag im Juni letzten Jahres als mir eine liebe Kollegin vorschwärmt von dem "Scheiterhaufen", den ihre Oma schon immer gemacht hat und der sooooo gut wäre.

Scheiterhaufen??? Ja ok, ich weiß schon, dass gerade hier in und um Würzburg auch eine Hochburg der Hexenverfolgung und -verbrennung war, aber dieses finstere Zeitalter ist ja zum Glück sehr lange her und die Oma ja wohl noch nicht so alt, dass sie das hätte miterleben können.
Was also hat es mit diesem Scheiterhaufen auf sich?

Wahrscheinlich wissen die meisten von euch sofort worum es sich handelt. Mir war das wirklich nicht klar. Ich habe mir das dann ausführlich erklären lassen und es klang verführerisch lecker. Wo ich doch so gern Süßspeisen mag und sich der Scheiterhaufen ja so ähnlich anhört wie ein Kirschenjockel - nur mit Äpfeln und so... Und jetzt ist fast ein Jahr um und ich komme endlich dazu das Rezept mal auszuprobieren. Kennt ihr das, wenn ihr wisst, dass es nur gut schmecken kann, aber es noch eine Stunde dauert bis es fertig ist? Hmmm.. Vorfreude ist so schön! :-)

Für 4 bis 6 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

4-5 alte Brötchen
1/2 Liter Milch
70 g Zucker
50 g gemahlene Haselnüsse
2-3 Äpfel (ca. 500 g)
2 Eier
1/8 Liter Milch
1 Prise Salz
2 EL Vanillezucker
etwas abgeriebene Zitronenschale
2 EL Weckmehl
1 EL Zucker
1/2 TL Zimt
Butterflöckchen


So wird's gemacht:

1. Die Brötchen in etwa 1 cm dicke Scheiben und diese dann in Streifen schneiden. Milch mit Zucker mischen und die Brötchen damit übergießen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Eine Auflaufform (etwa 20 x 30 cm) einfetten und abwechselnd die Brötchenstücke und die Apfelscheiben hinein schichten. Die gemahlenen Nüsse dazwischen streuen. Wenn ihr wollt könnt ihr hier noch eine Handvoll Rosinen dazu geben.

3. Eier mit Milch verrühren und Vanillezucker, Salz und Zitronenabrieb darunter mischen. Alles gleichmäßig über die Auflaufmasse gießen.

4. Weckmehl mit Zucker und Zimt mischen und über den Auflauf streuen und mit Butterflöckchen belegen.
Etwa 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Wenn es zu dunkel wird stellt die Form eine Schiene weiter nach unten oder deckt sie mit etwas Alufolie ab.


Der Duft des Scheiterhaufens ist fantastisch und ich bin froh, dass ich dieses tolle Rezept bekommen habe!
Danke, Michaela! :-)


Alles Liebe
Euer Steffen

Montag, 1. Mai 2017

Rhabarberkuchen mit Birnen und Streuseln

Hallo meine Lieben,

kleine Kuchen machen ehrlich gesagt genau so viel Arbeit wie große - aber sie sind einfach ideal wenn man nicht gerade die ganze Kaffeetafel voller Gäste hat und nicht tagelang denselben Kuchen essen möchte.

Ich habe heute mal einen Rhababerkuchen gebacken, aber das war mehr aus der Not heraus. Denn ich habe vor einigen Tagen schon einen gebacken - mit Baiser - hatte aber noch zwei Stangen Rhabarber übrig. Und frischen Rhabarber bekomme ich sonntags nirgendwo, also werfe ich mal einen Blick in die Obstschale und finde dort noch Birnen. Da muss man doch etwas daraus zaubern können. Im Nachhinein ist mir klar, dass die Menge Birnen und Rhabarber auch für eine 26er Form gereicht hätte, aber ich war mir nicht sicher und habe daher eine 20cm Form genommen. Die Mengenangaben habe ich euch auch für die kleine Form aufgeschrieben. Mit der Umrechnungstabelle von Sallys Blog könnt ihr die Mengen ganz leicht auf jede gängige Formgröße umrechnen.

Für eine Springform mit 20cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

150 g Butter
100 g Zucker
2 große Eier
150 g Mehl
1 TL Backpulver
70 g gemahlene Mandeln
1 EL Vanillezucker
1 kleine oder 1/2 große Birne
200 g Rhabarber

Für die Streusel
2 EL Mehl
2 EL Zucker
2 EL gemahlene Mandeln
2 EL Butter


So wird's gemacht:

1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit 20cm Durchmesser einfetten und einen Ring aus Backpapier um den Rand stellen. Eier, Butter und Zucker schaumig rühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit den Mandeln löffelweise dazu geben.


2. Rhabarber putzen, Birne schälen und Kerngehäuse entfernen. Beides in etwa 1-2 cm große Würfel schneiden und mit dem Vanillezucker mischen.

3. Teig in die Form geben und Obststücke darüber gleichmäßig verteilen. Mit den Händen die Streusel kneten und über dem Obst verteilen. Auf der mittleren Schiene ungefähr 45 bis 50 Minuten backen bis die Streusel Farbe bekommen.


Der Kuchen ist schnell gemacht und schmeckt echt fantastisch. Wenn ihr süße Birnen habt könnt ihr noch weniger Zucker verwenden als angegeben. Da müsst ihr einfach ein bisschen probieren. Je süßer die Frucht desto weniger Süße braucht der Teig. Der Rhabarber ist ja immer säuerlich. Wenn ihr das Gefühl habt es fehlt noch Säure, oder ihr es doch mit dem Zucker etwas zu gut gemeint habt, dann gebt ein paar Spritzer Zitronensaft zum Obst.

Alles Liebe
Euer Steffen

Montag, 24. April 2017

Fenchelsuppe mit Kokosmilch

Hallo meine Lieben,

an Fenchel scheiden sich ja die Geister. Ich liebe das Gemüse, den Tee, die Samen - mein Schatz nichts davon. Aber ab und zu finde ich ein Rezept mit Fenchel, das seine Gnade findet. Diese Fenchelsuppe zum Beispiel kam richtig gut an und das obwohl ich zuerst selbst ziemlich skeptisch war was die Kombination von Fenchel und Kokosmilch angeht. Passt aber super zusammen.
Die Suppe kann man bestimmt auch cremig pürieren aber mir hat es gerade gut gefallen, den Fenchel nur zu hobeln und die feinen Streifen einfach nur weich zu garen. Aber was nehme ich alles vorweg? Lest hier wie es gemacht wird.







Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

1 große Fenchelknolle
8-10 Cherrytomaten
2 EL Rapsöl
1 Knoblauchzehe
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
250 ml Gemüsebrühe
4 Scheiben Räucherlachs
Salz
Pfeffer


So wird's gemacht:

1. Knoblauch fein hacken, Tomaten vierteln, beim Fenchel etwas von dem feinen Grün beiseite legen, dann das untere Ende abschneiden und die Knolle fein hobeln oder mit einem scharfen Messer in ganz dünne Streifen schneiden (max. 2 mm dick).

2. Öl in einem Topf erhitzen, en Knoblauch kurz andünsten und dann den Fenchel und die Tomaten dazu geben. So lange dünsten bis der Fenchel weich ist.

3. Gemüsebrühe und Kokosmilch dazu geben und etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Die Suppe auf Suppentassen oder Teller verteilen und jeweils mit einer Scheibe Räucherlachs und etwas Fenchelgrün garnieren. Wenn ihr den Lachs weglasst ist es ein rein veganes Rezept.


Falls euch die Kombination der Zutaten jetzt spanisch vorkommt solltet ihr das Rezept erst recht ausprobieren. Es schmeckt wirklich ausgezeichnet - ob mit oder ohne Lachs.

Alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 12. April 2017

Rhabarber-Tarte mit Marzipan

Hallo meine Lieben,

endlich ist er da, der Frühling. Draußen ist alles in herrlich hellem Grün gesprenkelt, Hyazinthen, Tulpen und Narzissen blühen um die Wette. Frühling erfreut bei mir aber nicht nur Augen und Seele. Ganz besonders freue ich mich auf die vielen guten Sachen, die es jetzt endlich wieder ganz Frosch zu kaufen und zu ernten gibt. Dazu gehört natürlich Rhabarber.

Zwar habe ich mit meinem Rhabarberkuchen mit Baiser bereits mein absolutes Lieblingsrezept gefunden - an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die liebe Monika aus Bamberg - aber ich probiere einfach zu gern Neues aus um immer nur dasselbe zu backen. Deswegen habe ich mir heute ein Rezept ausgedacht für eine Rhabarber-Tarte mit Marzipan. Ganz leicht nachzumachen und ein echter Genuss!




Für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

150 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
160 g Zucker
2 Eier
125 g Butter
1 kg Rhabarber
350 ml Kirschsaft
2 Päckchen Puddingpulver Vanille
(oder 70 g Stärke und 2 TL Vanilleextrakt)
200 g Marzipanrohmasse
evtl. 2 EL Semmelbrösel


So wird's gemacht:

1. Aus Mehl, Backpulver, 70 g Zucker, 1 Ei und Butter einen Mürbeteig herstellen und in Folie eingepackt 30 Minuten kühlen. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform einfetten und mit Mehl ausstreuen.

2. Rhabarber putzen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Die dicken Stängel habe ich längs nochmal halbiert, damit die Stücke möglichst alle gleich groß werden. Etwa 5 EL Kirschsaft wegnehmen und damit das Puddingpulver anrühren.

3. Den Rhabarber zusammen mit dem übrigen Kirschsaft und 70 g Zucker in einen Topf geben und mit geschlossenem Deckel ca. 2 bis 3 Minuten köcheln lassen. Danach vom Herd nehmen, das angerührte Puddingpulver zügig unterrühren und nochmals eine Minute aufkochen lassen. Dann beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

4. Marzipanmasse grob reiben und zusammen mit 1 Ei und den übrigen 20 g Zucker mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät glatt rühren. Die Marzipanmasse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.

5. Den Mürbeteig auf etwa 30 cm Durchmesser ausrollen - am besten auf Backpapier oder eine Folie - und dann die eingefettete Tarteform damit auslegen. Wenn ihr Teig übrig habt könnt ihr eine dünne Rolle formen und damit den Rand noch etwas erhöhen, je nachdem wie hoch eure Form ist. Meine hat nur etwa 2 cm Rand, daher konnte ich die Erhöhung gut gebrauchen um das ganze Rhabarberkompott auch in die Form zu bekommen.

6. Jetzt könnte ihr den Boden noch mit Semmelbröseln ausstreuen, die nehmen dann etwas Flüssigkeit aus dem Kompott auf. Rhabarbermasse dazu geben und gleichmäßig verteilen.

7. Nun wird die Tarte noch verziert. Dazu mit der Marzipanmasse Rauten aufspritzen. Zieht dazu zunächst parallele Linien im Abstand von 3-4 cm und dreht dann die Tarte um etwa 45 Grad und spritzt wieder parallele Linien im gleichen Abstand. So entsteht ganz einfach ein dekoratives Muster.

8. im Unteren Drittel etwa 20 bis 25 Minuten backen. Schaut bitte nach etwa 15 Minuten mal nach der Tarte. Je nach Ofen kann es sein, dass euer Marzipangitter schneller dunkel wird. Dann setzt die Tarte eine Stufe tiefer, reduziert die Temperatur oder deckt die Tarte mit einem Stück Alufolie ab.


Ich bin gespannt wie euch das Rezept gefällt. Schreibt mir doch eine Nachricht oder einen Kommentar. Ich freu mich drauf!

Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 5. April 2017

Käsekuchen mit weißer Schokolade und Pistazien

Hallo meine Süßen,

auf der Basis meines Ricotta-Honig-Käsekuchens habe ich ein wenig weiter experimentiert und bin dabei auf das heutige Rezept gekommen. Ich wollte einen Käsekuchen mit weißer Schokolade, aber nicht die New York Cheesecake Version mit Keksboden und Frischkäse, sondern eher eine Variante des deutschen Käsekuchens. Weiße Schokolade alleine war mir aber zu wenig und so kam mein Spatzl auf die tolle Idee mit den Pistazien.

Wahrscheinlich hätte man die Pistazien auch in die Käsemasse einrühren können, aber ich hab sie der Optik wegen oben drauf gestreut - außerdem werden sie so noch ein bisschen geröstet und bekommen noch mehr Aroma. Na gut, diesen Schritt hätte es bei mir nicht gebraucht, denn ich verwende meistens schon geröstete Pistazien (ungesalzen), weil sie erstens günstiger und zweitens leckerer sind.




Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Teig:
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
60 g Zucker
125 g kalte Butter
evtl. 1-2 EL eiskaltes Wasser

Für die Füllung:
300 g Ricotta
500 g Quark
50 g Zucker
200 g weiße Schokolade
30 g Pistazienkerne
3 Eier
2 EL Speisestärke
1 TL Backpulver

So wird's gemacht:

1. Butter in kleine Stückchen schneiden und mit den übrigen Zutaten (außer Wasser) zu einem glatten Teig verkneten. Nach Bedarf etwas Wasser dazu geben. Schnell arbeiten damit der Teig nicht zu warm wird. Dann in Folie eingewickelt 30 Minuten kalt stellen. Backofen auf 190°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Eigentlich werden hier die Eier getrennt und das Eiweiß zu Schnee geschlagen. Dadurch wird die Käsemasse luftiger. Ich habe es dieses Mal ohne Eischnee gemacht. Also einfach Ricotta, Quark, Eier, Zucker, Stärke und Backpulver verrühren. Schokolade schmelzen und unter die Masse rühren. (Wenn ihr es luftiger wollt, macht ruhig Eischnee. Das schadet nicht.) :-)

3. Den Teig in einer gefettet Springform ausrollen und einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Die Masse einfüllen und glatt streichen. Pistazien fein hacken und den Kuchen damit bestreuen.

4. Auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten backen. In der Form noch 15 Minuten abkühlen lassen bevor ihr den Rand der Form löst.


Noch ein Wort zu der Sache mit dem Eischnee. Kann man auch weglassen, schmeckt gut. Aber ich werde wohl künftig wieder mit Eischnee arbeiten, da mir gerade diese Fluffigkeit beim Käsekuchen so gut gefällt.

Viel Freude beim Nachbacken und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 29. März 2017

Zucchini-Spaghetti mit Chili-Garnelen

Hallo meine Lieben,

Spaghetti sind unglaublich lecker, aber alles andere als "low carb". Für alle, die sich bei der Ernährung bemühen weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen oder die wegen einer Unverträglichkeit keine herkömmliche Pasta essen können, bietet sich da eine gesunde und vitaminreiche Alternative aus Zucchini an. Dazu braucht ihr nur einen Spiralschneider und schon kann es los gehen.

Die Zucchini werden in feine oder etwas dickere Spiralen geschnitten und dann in Sauce oder Brühe gegart. Dabei dürfen sie ruhig bissfest bleiben. Eine gute Pasta ist ja auch nicht matschig.

Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

3-4 kleine Zucchini
1-2 Tomaten
200 g Garnelen
400 ml Kokosmilch
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Stück Ingwer
1 Chilischote oder
2 TL Chiliflocken
2 EL Sojasauce
2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer


So wird's gemacht:

1. Ein walnussgroßes Stück Ingwer schälen und zusammen mit Knoblauch und Zwiebel in feine Würfel hacken. Dann 1 EL Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen und Knoblauch, Zwiebel und Ingwer darin anbraten. Mit Kokosmilch ablöschen und mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken. Sauce heiß halten aber nicht kochen.

2. In einer zweiten Pfanne die Garnelen mit der fein geschnittenen Chilischote oder den Chiliflocken anbraten und beiseite stellen.

3. Tomate in Würfel schneiden, Zucchini waschen und mit dem Spiralschneider in etwa 30 cm lange Spaghetti schneiden. Die Zucchini-Spaghetti und die Tomatenwürfel unter die heiße Kokosmilch mischen und bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch mal testen ob die Spaghetti die gewünschte Konsistenz haben.

4. Garnelen dazu geben und alles miteinander vermischen. Mit Chili, Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.


Das Gericht ist perfekt für das BodyChange Programm geeignet. Es macht satt, ist gesund und vitaminreich und vor allem richtig lecker!

Alles Liebe und viel Freude beim Kochen und Genießen
Euer Steffen