Sonntag, 19. Februar 2017

Nonnenfürzle

Hallo meine Lieben,

ja, die heißen wirklich so. Nonnenfürzle sind eben Nonnenfürzle, oder in der Aussprache meiner Heimat in Nordbaden eben auch Nonneförzle. Dabei handelt es sich um kleine Leckereien aus in Fett heuausgebackenem Hefeteig. Je nach Gusto mit oder ohne Rosinen.

Was mir bisher nicht klar war: Nonnenfürzle sind wohl ein klassisches Fastnachtsgebäck. Okay, man hätte drauf kommen können sind sie doch den Krapfen schon ziemlich ähnlich. Aber ich verbinde Nonnenfürzle eher mit Weihnachten, da auf dem Hardheimer Weihnachtsmarkt traditionell Nonnenfürzle vom Kirchenchor verkauft werden. :-) So kam eben die Assoziation zu Weihnachten...

Ich habe mich lange nicht dran getraut die selber zu machen, aber es ist wirklich ganz einfach. Ihr werdet sehen. Und wenn ihr die Küchentür zu und das Fenster auf macht ist auch der Geruch in der Wohnung kein Problem :-)

Für etwa 25 Stück braucht ihr:

250 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
30 g Zucker
125 ml Milch
30 g Butter
1 Prise Salz
2 Eier
50 g Rosinen
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
etwa 500 ml Fritieröl
(oder 1/2 Rapsöl und 1/2 Kokosfett)
ggf. Zucker zum darin wälzen

So wird's gemacht:

1. Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Hefe in die Mulde bröseln und mit der Hälfte der Milch und einem Esslöffel Zucker zu einem dünnen Brei verrühren. Zudecken und 30 Minuten gehen lassen.

2. Wenn der Vorteil aufgegangen ist die restliche Milch und den Zucker dazu geben. Dann noch Salz, Butter, Eier und Zitronenschale dazu geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten, zuletzt die Rosinen darunter mischen. Nochmals für 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.

3. Öl und Fett in einem Topf (ich habe eine Kasserolle genommen) erhitzen. Die richtige Temperatur prüft ihr am besten mit einem Holzlöffel. Wenn ihr den ins Fett taucht und kleine Bläschen aufsteigen ist die richtige Temperatur erreicht. Jetzt zwei Teelöffel ins Fett tauchen und dann vom Hefeteig kleine Nocken abstechen und ins Fett geben. das Ausbacken dauert etwa 1 Minute, nach der Hälfte der Zeit die Nonnenfürzle umdrehen. Es ist normal und gewollt, dass die Nonnenfürzle alle unterschiedlich aussehen.

4. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm in Zucker wälzen oder mit Puderzucker bestreuen.


Die Nonnenfürzle schmecken warm am besten, aber auch kalt sind sie richtig lecker. Probiert es mal aus, ich bin sicher ihr werdet begeistert sein. Vielleicht ist das ja was für euren Sonntagskaffee oder für nach dem Besuch eines Fastnachtsumzugs?

Helau, Hujauf, Ahoi und Alaaf und alles Liebe
Euer Steffen

Freitag, 17. Februar 2017

Kichererbsen-Nudeln

Hallo meine Lieben,

bei meinem BodyChange-Experiment habe ich gelernt, dass es ganz leckere Alternativen zu Nudeln aus Weißmehl gibt. Klar, Vollkornprodukte sind schon besser, aber es geht ja auch darum weniger Kohlenhydrate und mehr Proteine bei der täglichen Auswahl an Lebensmitteln unterzubringen. Dabei bin ich auch auf Nudeln aus Kichererbsen- und Linsenmehl gestoßen.

Und weiß die sogar wirklich gut schmecken habe ich gleich mal ausprobiert, wie man sie selber machen kann. Erschreckend einfach :)

Für 2-3 Portionen braucht ihr:

300 g Kichererbsenmehl
3 Eier
1/2 TL Salz
1 EL Olivenöl













So wird's gemacht:

1. Mehl mit Eiern, Salz und Öl zu einem glatten Teig verkneten und in Folie gewickelt 1 bis 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

2. Mit der Nudelmaschine oder mit dem Nudelholz und viel Muskelschmalz zu dünnen Teigplatten rollen. Bei meiner Nudelmaschine reicht Stufe 5 (von 8) sonst werden sie zu dünn und verkochen zu schnell.

3. Anschließend mit der Schneidewalze Nudeln in gewünschter Breite schneiden. Auf sauberen Geschirrtüchern zum Trocknen ausbreiten und darauf achten, dass die Nudeln nicht zusammenkleben.

4. Die Nudeln in kochendem Salzwasser etwa 3 Minuten kochen. Bitte schaut schon nach 2 Minuten ob sie gar sind, denn es geht wirklich ganz schnell. Abgießen, servieren und genießen.


Wenn ihr eine Nudelmaschine habt mit der ihr auch Spiralnudeln oder Makkaroni machen könnt, probiert es doch mal aus und schreibt mir von eurem Ergebnis.

Alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 15. Februar 2017

Fischcurry mit Kokosmilch

Hallo ihr Lieben,

schon als ich vor einigen Tagen zu Hause angekündigt habe, dass ich plane ein Fischcurry zu kochen, schlug mir nicht gerade Begeisterung entgegen. Mein Spatzl ist nicht so leicht für Currys jeglicher Art zu begeistern. Aber davon lasse ich mich nicht entmutigen :-) Und ich kann euch versichern: Er war vom Ergebnis begeistert. Ein voller Erfolg auf der ganzen Linie für mich und mein Fischcurry.

Die Zutaten für das Curry bekommt ihr in gut sortierten Supermärkten ohne Probleme. Wenn ihr einen asiatischen Supermarkt in eurer Nähe habt ist das auch eine gute Quelle.

Für 3 bis 4 Portionen braucht ihr:

500 g Kabeljau-Filet oder anderes weißes Fischfilet
1 Zwiebel
1 Stück Ingwer walnussgroß
2-3 Tomaten
3 EL Limettensaft
1/2 TL gemahlenen Koriander
2 EL Öl
1-2 EL rote Currypaste
400 ml Kokosmilch ungesüßt
Salz
Pfeffer

300 g Basmatireis als Beilage


So wird's gemacht:

1. Ingwer fein hacken und mit Koriander und Limettensaft mischen. Fisch waschen, trocken tupfen und in etwa 2-3 cm große Stücke schneiden. Dann mit der Limetten-Gewürz-Mischung marinieren und etwa 30 Minuten stehen lassen.

2. Zwiebel schälen und fein würfeln, Tomaten in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Den Reis nach Packungsanleitung zubereiten.

3. Öl in einer Pfanne erhitzen. Den Fisch abtropfen lassen und die Marinade auffangen. Die Fischstücke im heißen Öl anbraten, dann herausnehmen und beiseite stellen.

4. Jetzt die Zwiebel in die Pfanne geben und glasig dünsten. Anschließend die Currypaste dazu geben und kurz mit anschwitzen. Jetzt die Kokosmilch dazu geben und alles miteinander verrühren. Bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Tomaten und Fischstücke dazu geben und noch 2 bis 3 Minuten ziehen lassen bis alles gleichmäßig warm ist. Mit Salz, Pfeffer und der zurück behaltenen Marinade abschmecken.


Das Fischcurry mit dem Reis auf Teller anrichten und servieren. Wer mag kann noch etwas Koriandergrün zum Garnieren verwenden - ich bleibe bei Petersilie, da ich den Geschmack von Koriandergrün nicht mag.
Wenn ihr es noch etwas würziger mögt könnt ihr 1-2 EL Fischsauce dazu geben oder für mehr Schärfe eine Chilischote fein schneiden und mit den Zwiebeln dazu geben.

Alles Liebe
Euer Steffen

Sonntag, 12. Februar 2017

Birnenkuchen mit Ingwer

Hallo meine Süßen,

fruchtig und würzig kommt mein Birnenkuchen mit Ingwer daher. Schmeckt toll und wärmt von innen - und das ganz ohne Alkohol :-)

Der Kuchen ist super schnell zusammen gerührt und ihr braucht nur eine knappe Stunde Geduld beim Backen. Dafür bekommt ihr dann aber einen wirklich köstlichen Kuchen für den Sonntagskaffee mit euren Lieben.

Für eine Kastenform mit etwa 20 cm Länger braucht ihr:

2-3 kleine Birnen
1 Zitrone
150 g Butter
150 g braunen Zucker
4 Eier (Größe M)
150 g Mehl
3 EL Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
2 TL frisch geriebener Ingwer
50 g gemahlene Mandeln
ggf. etwas Milch


So wird's gemacht:

1. Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Zitrone abreiben und auspressen. Birnenstücke mit 2 EL Zitronensaft mischen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Braunen Zucker und Salz mit Butter schaumig rühren. Nacheinander die Eier dazu geben. Mehl mit Backpulver und 2 EL Stärke mischen und löffelweise dazu geben. Zum Schluss den Zitronenabrieb und Ingwer dazu geben. Der Teig soll nicht zu fest sein, gebt ein wenig Milch dazu wenn ihr ihn weicher haben wollt.

3. Eine Kastenform einfetten. Die Hälfte des Teigs in die Form geben und verteilen. Dann die Birnenstücke mit 1 EL Stärke mischen und unter den übrigen Teig heben und in die Form füllen. Die Stärke soll verhindern, dass die Obststücke alle auf den Boden der Form absinken. Ihr könnt auch eine Birne in Viertel schneiden und oben auf den Kuchen legen. Meine Birnenviertel sind aber leider komplett untergegangen. Schmeckt auch toll, aber man sieht nichts mehr davon :-)

4. Auf der mittleren Schiene etwa 50 bis 60 Minuten goldbraun backen. Durch den braunen Zucker wird euer Kuchen außen richtig schön karamellig und leicht knusprig. Mhhhmmmmm..... Unbedingt die Stäbchenprobe machen und den Kuchen nach dem Backen in der Form abkühlen lassen.


Wenn ihr wollt könnt ihr den Kuchen noch mit etwas geschmolzener Kuvertüre beträufeln, aber für mich brauchts da nichts mehr. Der Kuchen ist auch ohne Schokolade eine echte Wucht.

Alles Liebe und viel Freude beim Genießen
Euer Steffen

Mittwoch, 8. Februar 2017

Pak Choi mit Sesam und Glasnudeln

Hallo meine Lieben,

Wie oft bin ich schon am Gemüseregal vor Pak Choi stehen geblieben, habe hin und her überlegt, habe manches mal sogar kurz Chefkoch.de befragt, und bin dann doch immer ohne diese asiatische Kohlsorte im Einkaufswagen weiter gezogen. Irgendwie wusste ich nichts damit anzufangen. Schade, denn Pak Choi sieht doch so schön aus - das muss doch auch gut schmecken.

In meiner Verzweiflung habe ich mal eine liebe Kollegin um Rat gefragt, und siehe da - schon hatte ich eine tolle Rezeptidee. Tausend Dank!

Pak Choi - auch bekannt als Paksoi, Pak Choy, Bok Choi und und und ist ein Verwandter des Chinakohl, kann auch roh verzehrt werden und schmeckt angenehm würzig und so gar nicht nach Kohl. Einfach super!

Für 2 bis 3 Portionen braucht ihr:
2 kleine Pak Choi (ca. 400 g)
20 g Sesam (ungeschält)
2 EL Rapsöl
1 rote Chilischote
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (ca. walnussgroß)
Salz
Pfeffer
Sojasauce
100 g Glasnudeln






So wird's gemacht:

1. Pak Choi waschen und trocken schütteln (oder in der Salatschleuder trocknen), dann in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.

2. Ingwer und Knoblauchzehe schälen und fein hacken, Chilischote entkernen und in sehr feine Streifen schneiden.

3. Glasnudeln nach Packungsanleitung zubereiten, z.B. mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen.

4. Öl in der Wokpfanne erhitzen und Ingwer, Knoblauch und Chili bei mittlerer Hitze etwa 1 Minuten anbraten. Dann den Sesam und den Pak Choi dazu geben, gut vermischen und alles etwa 3 Minuten unter Rühren weiter braten.

5. Glasnudeln durch ein Sieb abgießen und zum Pak Choi geben. Alles kurz durchschwenken und mit Salz, Pfeffer und Sojasauce würzen.


Wenn ihr den Geschmack noch etwas asiatischer wollt könnt ihr noch ein paar Tropfen Sesamöl darüber träufeln.
Das Gericht ist blitzschnell gemacht. Ihr braucht insgesamt keine halbe Stunde dafür. Ist übrigens auch alles vegan und sogar für glutenfreie Ernährung und das BodyChange Programm geeignet.

Alles Liebe und guten Appetit
Euer Steffen

Sonntag, 5. Februar 2017

Topinambur-Tarte

Hallo meine Lieben,

Topinambur ist schon eine tolle Knolle. Wer die noch nicht ausprobiert hat sollte sich spätestens mal an diesem Rezept versuchen, oder für den Anfang eine feine Suppe daraus kochen.

Botanisch gehört Topinambur in die Familie der Korbblütler und zur selben Gattung wie die Sonnenblume. Verarbeitet werden die Knollen so ähnlich wie Kartoffeln, wobei Topinambur auch roh verzehrt werden können. Dann aber lieber ohne die dünne Schale um Blähungen zu vermeiden :-)

Für meine Tarte habe ich wieder einmal einen fertigen Mürbeteig ausprobiert, dieses mal die Variante für Pikantes Gebäck. Beim Pumpkin Pie war es ja der süße Mürbeteig, der aber wirklich SEHR süß ist. Ich würde künftig immer die ungezuckerte Variante wählen, auch für süßes Gebäck. Wenn ihr den Mürbeteig selber macht, dann nehmt am besten eines dieser Rezepte.

Für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:

1 Portion Mürbeteig (ca. 300 g)
500 g Topinambur
250 g Gelberüben
250 g Pastinaken
1 EL Olivenöl
20 g Butter
1 TL Kümmel (ganz)
1 EL Orangen- oder Zitronenmarmelade
Salz
Pfeffer
Muskat


So wird's gemacht:

1. Topinambur waschen und in kleine Stücke schneiden. Mit 2-3 El Wasser in einen kleinen Topf bei geschlossenem Deckel weich kochen (etwa 15 Minuten). Dann mit dem Pürierstab oder im Blender cremig mixen. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Pastinaken und Gelberüben putzen, in 5 cm lange Stücke schneiden und eventuell noch halbieren oder vierteln. Die Stücke sollten alle etwa gleich dick sein.

3. Butter und Öl in einem Topf erhitzen, Kümmel darin bei geringer Hitze anschwitzen und dann die Möhren- und Pastinakenstifte dazu geben. Bei geschlossenem Deckel und milder Hitze etwa 15 Minuten garen.

4. Die Tarteform einfetten und mit dem Mürbeteig auslegen. Das Topinambur-Püree gleichmäßig auf dem Teig verteilen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

5. Die Gelberüben und Pastinaken auf dem Püree verteilen bis die ganze Form ausgefüllt ist. Nochmals würzen. Wenn ihr Teig übrig habt könnt ihr damit die Tarte noch dekorieren.

6. Die Tarte im unteren Drittel etwa 45 Minuten backen bis der Rand goldbraun wird. Aus dem Ofen nehmen. Jetzt die Marmelade mit 1 EL heißem Wasser verrühren und die Tarte damit bestreichen.


Die Tarte schmeckt pur ganz ausgezeichnet, ihr könnt aber auch noch etwas Ziegenhartkäse drüber hobeln, oder einen würzigen Weichkäse (z.B. Havarti) in Stückchen zupfen und darüber streuen. Der Käse passt prima zur herbstlich-fruchtigen Tarte.

Viel Freue beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 1. Februar 2017

Ricotta-Honig-Käsekuchen

Hallo ihr Süßen,

Wenn ihr euren Käsekuchen gerade mal nicht in einem saftigen Schokoladenkuchen versteckt könnt ihr ja mal dieses Rezept für einen herrlich duftenden und luftigen Ricotta-Käsekuchen mit Honig ausprobieren.

Da gibt es auch gar nicht groß drumherum zu reden, er schmeckt einfach fantastisch! Also ab in die Küche und selber backen! :-)




Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser braucht ihr:

Für den Teig:
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
60 g Zucker
125 g kalte Butter
evtl. 1-2 EL eiskaltes Wasser

Für die Füllung:
300 g Ricotta
500 g Quark
75 g Zucker
50 g + 1 EL Honig
1 Prise Vanillepulver oder 1 TL Vanille-Extrakt
3 Eier
2 EL Speisestärke
1 TL Backpulver

So wird's gemacht:

1. Butter in kleine Stückchen schneiden und mit den übrigen Zutaten (außer Wasser) zu einem glatten Teig verkneten. Nach Bedarf etwas Wasser dazu geben. Schnell arbeiten damit der Teig nicht zu warm wird. Dann in Folie eingewickelt 30 Minuten kalt stellen. Backofen auf 190°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Eier trennen und das Eiweiß zu Eischnee schlagen. Eigelbe mit Zucker cremig rühren, dann 50 g Honig, Ricotta und Quark dazu geben. Zuletzt Vanille, Stärke und Backpulver dazu geben. Wenn alles gleichmäßig verrührt ist den Eischnee vorsichtig unterheben.

3. Den Teig in einer gefettet Springform ausrollen und einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Die Masse einfüllen und glatt streichen. Den übrigen Honig soweit erwärmen bis er flüssig ist, dann auf der Quarkmasse kleine Tröpfchen verteilen.

4. Auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten backen. In der Form noch 15 Minuten abkühlen lassen bevor ihr den Rand der Form löst.


Der Käsekuchen schmeckt lauwarm genauso gut wie kalt. Da mein Spatz bei frisch gebackenem Käsekuchen keine Geduld hat kommt das erste Stück bei uns meistens noch warm auf den Teller.

Viel Freude beim Nachbacken und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 28. Januar 2017

Kichererbsenbrot

Hallo meine Lieben,

vielleicht habt ihr schon von meinem BodyChange-Experiment gelesen. Seit 9 Tagen bin ich dabei mich mit einer kohlenhydratarmen und proteinreichen Ernährungsweise zu beschäftigen und schreibe hier auch ein wenig Tagebuch dazu.
Nun ist es an der Zeit euch auch ein paar Rezepte vorzustellen, die zum BodyChange Programm passen und die wirklich gut schmecken und einfach nachzumachen sind.

Eins vorweg: Ich liebe Brot! Ein Leben ohne Brot kann ich mir nicht vorstellen und das war auch meine größte Sorge bei BodyChange, denn alles aus Getreide wird da eher als "abnehmfeindlich" betrachtet und sollte möglichst nicht (viel) konsumiert werden. Kohlenhydrate aus Hülsenfrüchten sind aber okay, da sie im Körper anders und langsamer verstoffwechselt werden.

Das Kichererbsenbrot ist richtig toll und hilft mir wirklich auch ohne herkömmliches Brot und ohne Sehnsucht danach auszukommen. Ihr könnt es ganz frei nach eurem Geschmack würzen. Ich habe schon verschiedene Sorten ausprobiert. Richtig toll fang ich Ingwer-Zimt. Das kann man wirklich mit allem essen. Traut euch mal ran und probiert es aus.

Für eine Kastenform mit ca. 22 cm Länge braucht ihr:


170 g Kichererbsenmehl
40 g gemahlene Mandeln
80 g Alsan-S oder Butter
1 TL Salz
1 Päckchen Backpulver
(oder 3 TL Natron und 1 TL Zitronensaft)
2 Eier
3 Eiweiß
2 EL Kürbiskerne

nach Belieben
Zimt
Ingwer
Paprikapulver
Chiliflocken
Rosmarin


So wird's gemacht:

1. Backofen auf 160°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kastenform einfetten.

2. Das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen. Kürbiskerne grob hacken. Alle übrigen Zutaten gründlich miteinander vermischen, sodass eine gleichmäßige Masse entsteht. Von den Gewürzen gebe ich immer etwa 1 TL je Gewürz dazu. Mit 1 TL Zimt und 1 TL gemahlenem Ingwer schmeckt das Brot sehr würzig, fast ein bisschen wie Kuchen. Wenn euch das zu viel ist, nehmt weniger :-)

3. Ein Drittel des Eischnees unterheben und dann die Kürbiskerne dazu geben. Zuletzt den restlichen Eischnee unter die Masse heben. Die Kastenform mit der Masse füllen und glatt streichen.

4. Etwas unterhalb der Mitte in den Ofen schieben und ungefähr 40 bis 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Ich lasse das Brot dann noch im ausgeschalteten Backofen etwa 10 Minuten stehen bevor ich es auf einem Gitter abkühlen lasse.


Ich finde die Konsistenz und das Gefühl im Mund bei diesem Brot echt klasse. Es ist nicht matschig, nicht zu krümelig, lässt sich gut schneiden und belegen, auch getoastet schmeckt es toll.

Probiert das Rezept doch mal aus und schreibt mir, womit ihr euer Kichererbsenbrot am liebsten esst.

Alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 25. Januar 2017

Schokoladenkuchen mit Käsekuchen-Füllung

Hallo meine Lieben,

Spannung, Spiel und Schokolade? Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Das geht nun wirklich nicht! Na, wer von euch weiß noch, wofür mit diesem Spruch geworben wurde?

Ich habe früher unglaublich gern Ü-Eier gegessen und vor allem war es doch jedes Mal unglaublich spannend. Schon beim Einkaufen haben wir die Eier ans Ohr gehalten und geschüttelt, in der Hoffnung wir würden am Klang erkennen ob eines der heiß ersehnten Spielzeuge darin sein könnte. Die gibt es ja nur in jedem siebten Ei. Und wie groß war dann oft die Enttäuschung, wenn sich der sicher geglaubte Schatz (Happy Hippos oder Tapsy Turtles, und wie sie alle heißen...) nur als ein Puzzle oder einen Kreisel zum Zusammenbauen entpuppte.

Diese Enttäuschung bleibt euch bei meinem heutigen Rezept garantiert erspart. Und es gibt Spannung, Genuss und Schokolade. Auch drei Dinge auf einmal - und das geht sehr wohl! Außen Schokolade, innen cremige Käsekuchenfüllung, und die Spannung, ob das Ergebnis auch so aussieht wie gewünscht. Geschmacklich ist es auf jeden Fall ein Volltreffer, gewissermaßen die Schlumpfine unter den Schokoladenkuchen :-)

Ihr braucht dafür:

150 g Zartbitter-Schokolade (oder Kuvertüre)
250 g weiche Butter
250 g Zucker
2 EL Vanillezucker
6 Eier Größe M
350 g Mehl
2 TL Backpulver
125 ml Milch
5 EL Kakaopulver
500 g Quark
20 g Speisestärke
Puderzucker


So wird's gemacht:


1. Backofen auf 180°C bei Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine 26 cm Rohrbodenform einfetten und mit Mehl ausstäuben.

2. Schokolade hacken und im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen, dabei immer wieder umrühren und aufpassen, dass kein Wasser in die Schokolade kommt.

3. In einer großen Rührschüssel die Butter mit 175 g Zucker und 1 EL Vanillezucker schaumig schlagen. Dann 4 Eier einzeln nacheinander unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und löffelweise abwechselnd mit 75 ml Milch unterrühren.
Zuletzt die geschmolzene Schokolade und das Kakaopulver unterrühren.

4. In einer weiteren Schüssel 2 Eier mit dem übrigen Zucker und Vanillezucker aufschlagen bis die Masse cremig ist. Dann den Quark und die Stärke unterrühren bis alles gut vermischt ist.

5. In der Rohrbodenform 2/3 der Schokoladenmasse verteilen und an den Rändern innen und außen nach oben streichen, sodass eine ringsum verlaufende Rinne entsteht. In diese Rinne füllt ihr jetzt die Quarkmasse ein.

6. Die übrige Schokoladenmasse mit der restlichen Milch (50 ml) gut verrühren und über die Quarkmasse gießen bis der ganze Ring wieder bedeckt ist. Auf der mittleren Schiene etwa 60 Minuten backen. Unbedingt die Stäbchenprobe machen.


Den fertigen Kuchen etwas in der Form abkühlen lassen und noch leicht lauwarm auf eine Tortenplatte stürzen. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist könnt ihr ihn mit Puderzucker bestreuen oder mit Schokoladenglasur bestreichen.
Ich bin sicher, eure Gäste werden von der Überraschung im Kuchen begeistert sein, nur eine Bitte habe ich an euch: Nicht schütteln! :-)

Alles Liebe
Euer Steffen