Sonntag, 19. März 2017

Tarte au chocolat cuit dans la casserole

Bonjour mes amis,

heute habe ich ein durch und durch französisches Rezept für euch. Eine köstliche Schokoladentarte aus der Pfanne. Einfach super praktisch, wenn ihr nicht den Backofen einheizen wollt oder am Ende sogar gar keinen habt. Soll ja vereinzelt vorkommen. Aber deswegen auf Kuchen verzichten? Niemals!

Ihr braucht für dieses Rezept fast gar nichts. Ein paar wenige Zutaten, einen Schneebesen, eine Pfanne mit Deckel und etwas Kraft und Ausdauer. Mit Küchenmaschine oder Handrührgerät gehts aber auch.

Solche wunderbaren Rezepte sind doch ein prima Beitrag zur Völkerverständigung und zur Einheit in Europa. Aber auch ohne politische Hintergedanken kann man die Tarte ganz einfach nur genießen!



Für eine Pfanne mit 28 cm Durchmesser braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

150 g dunkle Schokolade
75 g Butter
3 Eier
110 g Zucker
1 Prise Salz
100 ml Sahne
3 EL Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Öl
1 EL Semmelbrösel
Puderzucker


So wird's gemacht:

1. Schokolade in kleine Stücke zerteilen und mit der Butter zusammen bei geringer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. Dabei immer umrühren, damit die Schokolade nicht anbrennt. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

2. Eier trennen und das Eiweiß mit Salz und der Hälfte des Zuckers zu Schnee schlagen.

3. Das Eigelb mit dem übrigen Zucker aufschlagen Sahne und Butter-Schokoladen-Masse dazu geben und gut verrühren. Dann das Mehl mit Backpulver mischen und untermengen. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.

4. Pfanne mit Öl auspendeln und mit Semmelbröseln ausstreuen. Dann die Masse einfüllen, Deckel aufsetzen und bei etwa einem Drittel der maximalen Hitze für 30 bis 40 Minuten backen (bei mir Stufe 3 von 9 - 40 Minuten), Stäbchenprobe machen.



Die fertige Tarte auf eine Tortenplatte stürzen und mit Puderzucker oder Kakao-Puderzucke bestreuen und am besten noch lauwarm mit einer Tasse Café au lait genießen.

Alles Liebe und viel Freude beim Schlemmen
Euer Steffen


Mittwoch, 15. März 2017

Linsen-Kichererbsen-Brot mit Rosmarin und Tomaten

Hallo ihr Lieben,

Deutschland ist weltweit berühmt für die Vielfalt an Brot und Backwaren, die es hierzulande gibt. Leider ist es aber trotz aller Vielfalt so, dass es nur sehr wenige Bäckereien gibt, die wirklich glutunfreies Brot anbieten.
Das liegt vor allem daran, dass ein eigener Raum und ein eigenes Lager notwendig wären um zu garantieren, dass auf keinen Fall herkömmliche Mehle die glutenfreien Zutaten und Backwaren "verunreinigen". Bleibt also nur, glutenfreies Brot selbst zu backen.

Ich habe ein Rezept für ein sehr vielseitig wandelbares und leckeres Brot für euch. Allerdings habe ich es mit Hefe gebacken. Damit sind wieder einige unter euch raus, die auch keine Hefe vertragen. Aber keine Sorge, ihr könnt das auch mit Backpulver machen oder mit Natron. Ersetzt die Hefe durch 1 Päckchen Backpulver oder 4 TL Natron und 1 EL Zitronensaft.


Ihr braucht für ein Brot:
🖨 Rezept als PDF

1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Olivenöl
125 g Kichererbsenmehl
125 g Mehl aus roten Linsen
100 g gemahlene Mandeln
50 g geschrotete Leinsamen
80 g gemischte Samen, z.B. Chia-Samen, Sesam oder Kürbiskerne
5 Stücke getrocknete Tomaten
1 Zweig frischer Rosmarin
4 Bio-Eier
1 Prise Salz
375 ml Wasser

So wird's gemacht:

1. Backofen auf 190°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kastenform (ca. 22 cm) mit Backpapier auslegen.

2. In einem Becher Wasser und Hefe mit der Gabel verrühren. Dann für 5 Min. ruhen lassen.

3. Mehl, Mandeln und Samen mit 1 Prise Salz in eine Schüssel häufen und in die Mitte eine Mulde drücken.
Die Rosmarinnadeln abzupfen, fein hacken und hinzugeben, getrocknete Tomaten in kleine Stücke schneiden und ebenfalls dazu geben. Die Eier in die Mulde schlagen, verquirlen und Öl und die Hefe-Wassermischung dazu gießen.

4. Mit einem Rührlöffel oder Teigspatel vorsichtig umrühren und nach und nach das Mehl vom Rand nach innen untermischen. Wundert euch nicht, die Teigmasse ist relativ flüssig.

5. Das Ganze in die vorbereitete Form geben und für 45 bis 50 Min. auf mittlerer Schiene in den Backofen stellen. Das Brot ist goldbraun und durchgebacken, wenn nach der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Holzspieß kleben bleibt. Aus dem Ofen nehmen und mind. 20 Min. auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, bevor es aufgeschnitten werden kann.


Wenn ihr so wie ich getrocknete Tomaten in den Teig gebt braucht ihr ein sehr scharfes Messer zum Anschneiden. Die Tomatenstücke reißen sonst leider Löcher in das lockere und luftige Brot. Schmeckt toll, sieht aber nicht schön aus. :-) Vielleicht klappt es besser, wenn man die Tomaten noch feiner schneidet oder statt dessen etwas Tomatenmark verwendet... Ich werde es ausprobieren!

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 11. März 2017

Urkarotten-Suppe

Hallo ihr Lieben,

schon seit einigen Jahren erobern die Urkarotten die Märkte und Gemüseabteilungen. Sie sind dunkelviolett und haben ein orangenes Herz. Sie sehen aber nicht nur super aus, sie schmecken auch hervorragend - ein bisschen süßer und kräftiger als ihre orangen Verwandten - und sind sehr gesund. Die Urkarotten enthalten mehr Beta-Carotin und außerdem durch ihre dunkle Farbe noch Anthocyane, die anti-oxydativ und durchblutungsfördernd wirken. Wenn ihr also beim Einkaufen auf die violetten Urkarotten trefft, nehmt sie unbedingt mal mit und probiert sie!

Ich habe mich heute entschieden eine Suppe aus Urkarotten zu kochen. In erster Linie weil ich wissen wollte, wie viel von der Farbe dann tatsächlich übrig bleibt und wie sehr der Geschmack von der mir bekannten Karottensuppe abweicht. Da ich die Suppe auch mit Kartoffeln gemacht habe ist die dunkle Farbe leider ziemlich stark aufgehellt worden und ergibt mit dem gelb der Kartoffeln und dem orangen Inneren der Karotten ein nussiges braunviolett. Vielleicht nehme ich das nächste mal auch violette Kartoffeln, das sollte klappen :-)

Die Urkarotten färben beim schälen und schneiden stark ab, aber die Hände und Arbeitsgeräte kriegt ihr mit Wasser und etwas Zitronensaft wieder gut sauber. Das Rezept funktioniert übrigens mit herkömmlichen Karotten genauso gut.

Einzig ein kleines sprachliches Problem habe ich mit der Urkarotte. Für mich sind das ja "Gelberüben" - aber wie soll das gehen wenn die violett sind? Lilarüben? Schreibt mir eure Vorschläge!

Für 6 Portionen braucht ihr:

600 g Urkarotten
300 g Kartoffeln
2 Knoblauchzehen
800 ml kräftige Gemüsebrühe
200 ml Sahne
1 1/2 TL Currypulver
1/2 TL gemahlener Ingwer
Salz
Pfeffer
Rapsöl




So wird's gemacht:

1. Eine Karotte mit dem Sparschäler in dünne Streifen hobeln. Übrige Kartoffeln und Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Etwa 2 EL Öl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Dann die Kartoffeln und Karotten dazu geben und ein paar Minuten dünsten.

2. Curry und Ingwer dazu geben, noch kurz mit anschwitzen und dann mit Brühe und Sahne ablöschen. Bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten langsam köcheln lassen.

3. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Gebt s viel Öl in die Pfanne, dass ihr die Karottenstreifen darin frisieren könnt. Wenn das Öl heiß genug ist - das testet ihr, indem ihr einen hölzernen Kochlöffel hinein haltet. Wenn sich Blasen bilden ist das Öl bereit - legt ihr die Karottenstreifen hinein und fritiert sie. Lasst sie dann auf Küchenkrepp abtropfen.

4. Wenn die Gemüsestückchen weich gekocht sind könnt ihr die Suppe mit einem Blender oder dem Pürierstab cremig pürieren. Wenn euch die Suppe zu dick ist gebt noch etwas Brühe oder Wasser dazu. Jetzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Die frisierten Karottenstreifen mit ein paar tropfen Sahne oder geschäumter Milch zum garnieren verwenden und nach Belieben mit etwas Grünzeug (Petersilie, Schnittlauf, Korianderblätter, etc.) schmücken.


Man munkelt, die Urkarotten wirken dank ihrer anti-oxdativen Wirkung wir ein wahrer Jungbrunnen. Ich würde euch aber dennoch zum Verzehr der Suppe raten anstatt darin zu baden :-)

Alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 8. März 2017

Linsennudeln mit Tomatensauce

Hallo meine Lieben,

ein weiteres Rezept für Nudeln ohne herkömmliches Mehl habe ich heute für euch. Anstelle von Kichererbsenmehl könnt ihr auch Mehl aus roten Linsen verwenden. Das gibts zum Beispiel von Müllers Mühle. Die Anwendung ist wirklich simpel und funktioniert für Nudeln genau wie Weizenmehl. Ihr nehmt pro 100 g Linsenmehl 1 Ei in Größe M und etwas Olivenöl, so ungefähr 1 Teelöffel voll je 100 g Mehl.
Den Teig knetet ihr mit den Händen oder dem Knethaken der Küchenmaschine. Leider kann man nie genau vorhersagen wie viel Flüssigkeit das Mehl so aufnimmt, daher stellt lieber etwas Linsenmehl extra bereit, falls der Teig zu weich ist. Ist der Teig zu trocken könnt ihr jederzeit noch etwas Öl dazu geben.

Wenn der Teig dann gleichmäßig geknetet ist wickelt ihn in Folie ein, damit er nicht austrocknet. Dann lasst den Teig ungefähr eine Stunde kühl ruhen. Nach der Ruhezeit dann in kleine Portionen teilen und durch die Nudelmaschine drehen. Ich habe seit kurzem auch den Nudelvorsatz von KitchenAid mit dem man Spiral- und Röhrennudeln und auch Spaghetti machen kann.

Das Ergebnis von meinem ersten Versuch mit Linsen-Fussili seht ihr hier. Klappt prima und schmeckt auch richtig gut.



Für die Nudeln verwende ich:
🖨 Rezept als PDF

300 g Mehl aus roten Linsen
3 Eier Größe M
3 TL Olivenöl

Für die Tomatensauce:

3 Fleischtomaten
500 g passierte Tomaten
2 Paprika
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
4 EL Olivenöl
etwas Gemüsebrühe-Pulver
Salz
Pfeffer
Rosmarin und Oregano


So wird's gemacht:

1. Nudeln zubereiten wie oben oder hier beschrieben und auf sauberen Geschirrtüchern zum Trocknen ausbreiten.

2. Knoblauch und Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Tomaten grob hacken, Paprika entkernen und in feine Streifen schneiden. Kräuter ebenfalls fein hacken.

3. Olivenöl in einem Topf erhitzen und zunächst Knoblauch und Zwiebeln darin glasig dünsten. Paprika dazu geben und etwa 2 Minuten mit dünsten. Dann gehackte Tomaten und passierte Tomaten dazu geben. Mit dem Gemüsebrühe-Pulver, Salz und Pfeffer würzen und bei geringer Hitze etwa 1 Stunde leise vor sich hin köcheln lassen.

4. Zuletzt die Kräuter dazu geben. Die Nudeln in kochendem Salzwasser etwa 1 bis 3 Minuten garen, abseihen und mit der Sauce servieren. Nach Belieben mit frischem Parmesan bestreuen.


Das Rezept passt prima zum BodyChange Programm und zu glutenfreier und kohlenhydratarmer Ernährung. Aber ich bin kein Freund von solchen Kategorien. Probiert es doch einfach mal aus und wenn es euch schmeckt, kocht es öfters nach und empfehlt es euren Freunden.

Alles Liebe
Euer Steffen

Sonntag, 5. März 2017

Maddebloatz

Hallo meine Lieben,

vor einigen Tagen habe ich beim Aufräumen meines Bücherregals die handgeschriebenen Kochbücher meiner Oma durchgeblättert. Darin ist so viel Wissen, Erfahrung und Liebe mit Kugelschreiber in geübter Schönschrift festgehalten. So viel Erinnerung und so viel Herzenswärme. Dabei sind meine Gedanken dann auf Wanderschaft gegangen. Haben sich aufgemacht in die Jahre, in denen ich als kleiner Bub auf der Küchezeile sitzend dabei war wenn Oma gekocht und gebacken hat. Die Jahre, in denen meine Uroma mit mir "Backe backe Kuchen" gesungen hat oder mir einen Apfel geschält hat ohne dass die Schale dabei abgerissen ist. eine schier endlose Schlange aus Apfelschale, rundherum mit dem Messer fein abgeschält.

Auch in die Zeit, in der ich nach dem Kindergarten oder nach der Schule bei uns im Schuhgeschäft gespielt habe und in der meine Tante Paula auf mich und meinen Bruder aufgepasst hat. Tante Paula, die ihr Brot so lange ich denken konnte mit dem Messer direkt vom Laib abgeschnitten hat, und die den Brotlaib zuvor gesegnet hat. Tante Paula, die ihre ganze Wohnung mit großen Tüchern ausgelegt hat und darauf dann die selbst gemachten Nudeln zum Trocknen ausgebreitet hat. Bei ihr habe ich auch einige altmodische Begriffe und typische Bezeichnungen aus unserem Heimatdialekt aufgeschnappt. Zu Ihrem Wohnzimmerschrank sagte sie "Vertiko", sie legte Wert darauf "estimiert" zu werden und sie konnte fabelhaften "Maddebloatz" backen.

Leider habe ich kein Rezept für Maddebloatz in Omas Büchern finden können. Also habe ich das Internet bemüht und heraus gefunden, dass es diesen Kuchen im gesamten fränkischen und nordbadischen Raum gibt und dass man ihn Mattenplootz, Matteblooz oder eben Maddebloatz nennt. Übersetzen kann ich das nicht, aber es ist ja auch viel wichtiger wie gut der Kuchen schmeckt als wie er genau heißt :-) Aus den aufgestöberten Rezepten habe ich mein eigenes zusammengestellt:

Für ein Blech braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

Für den Teig:
350 g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe
30 g Zucker
1 Prise Salz
125 ml Milch
1 Ei
50 g weiche Butter

Für den Belag:
1 kg Schichtkäse (oder Quark)
1/2 TL Salz
2 Eier
2 Eiweiß
120 g Zucker
2 EL Stärke
125 g gebräunte Butter

Für den Guss:
1 Becher Saure Sahne
2 Eigelb
2 EL Stärke

So wird's gemacht:

1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Milch mit 1 TL Zucker und Hefe verrühren und ein paar Minuten beiseite stellen. 120 g Butter zerlassen und leicht anbräunen lassen. Dann auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

2. In eine Rührschüssel Mehl, Zucker, Salz, Ei und Butter geben. Die aufgelöste Hefe dazu gießen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. abgedeckt etwa 20 Minuten gehen lassen.

3. Für den Belag den Schichtkäse abtropfen lassen und dann mit Eiern und Eiweiß, Stärke, Zucker und Salz verrühren. Die gebräunte Butter dazu geben und die Masse glatt rühren.

4. Zuletzt die Zutaten für den Guss miteinander verrühren. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Hefeteig ausrollen. Dann den Teig auf ein gefettetes Backblech legen und die Ränder etwas nach oben drücken.

5. Den Belag darauf gießen und gleichmäßig verstreichen, oben drauf den Guss verteilen und ebenfalls glatt streichen. Nach Belieben noch ein paar Butterflöckchen oben drauf verteilen.

6. Auf der mittleren Schiene etwa 45 bis 50 Minuten goldbraun backen. Auf dem Blech abkühlen lassen.


Ihr könnt auch noch eine Handvoll Rosinen auf dem Hefeteig verteilen bevor ihr die Quarkmasse darüber gießt oder auch Mandarinen aus der Dose in die Masse geben. Mir war aber nach einem ganz einfachen und ursprünglichen Rezept, das nach "Guter alter Zeit" und nach Liebe und Geborgenheit schmeckt.

Alles Liebe
Euer Steffen

Freitag, 3. März 2017

Chili sin Carne

Hallo ihr Lieben,

ein Gericht, dessen Name "Chili con Carne" also "mit Fleisch" heißt auf vegetarisch zu trimmen ist ja schon eine Herausforderung. Aber das haben zum Glück schon andere für mich erledigt. Ich interpretiere das dann einfach immer so wie es mir gerade gefällt. Die Grundzutaten sind ja dieselben, bis auf das Hackfleisch. Kidneybohnen, Paprika, Chili, Tomaten. Ein gutes Chili braucht weder Fleisch noch Fleischersatz, aber wenn ihr das Mundgefühl von gebratenem Hackfleisch nicht missen wollt, sind feine Sojaschnetzel eine gute Alternative. Was ich bei Chili nie hinkriege ist eine Portionsangabe. Chili ist immer genug da und man kann es ja prima im Kühlschrank aufbewahren. Richtig durchgezogen nach 1 oder 2 Tagen schmeckt es sogar noch besser.

Für ungefähr 2 bis 3 Portionen nehme ich:
🖨 Rezept als PDF

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
6 EL Olivenöl
2 Paprika
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose gehakchte Tomaten
200 g Sojaschnetzel
300 ml Gemüsebrühe
1 EL Kakao
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Chiliflocken

So wird's gemacht:

1. Die Sojaschnetzel in Gemüsebrühe einweichen und nach Packungsanleitung quellen lassen.

2. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Paprika putzen und in etwa 1 cm große Stücke schneiden.

3. Wenn die Sojaschnetzel eingeweicht sind in ein Sieb geben und ausdrücken. Dann 3 EL Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Sojaschnetzel darin anbraten bis sie knusprig und gut gebräunt sind. Dann beiseite stellen.

4. Jetzt das übrige Öl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Danach die Paprika mit dazu geben und anbraten. Dann die Kidneybohnen abgießen und dazu geben, gehackten Tomaten, die Sojaschnetzel, Kakao und Chilifloken hinein geben und alles gut miteinander vermischen. Bei mittlerer Hitze mindestens 10 Minuten köcheln lassen.


Wenn ihr mögt könnt ihr noch eine Dose Mais dazu geben oder frische gehackte Tomaten oder Kichererbsen oder Erbsen oder oder oder... :-) Sogar ein ins Chili gebröselter Fetakäse schmeckt toll, dann solltet ihr aber vorher nicht salzen.

Dienstag, 28. Februar 2017

Brownie Caramel Cheesecake

Hallo meine Süßen,

Seit meinem Schokoladenkuchen mit Käsekuchenfüllung bin ich immer auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, diese beiden Geschmäcker zu kombinieren. So bin ich dann auf die Kombination aus Brownies und New York Cheesecake gekommen und weil ich noch eine weitere Geschmacksnote einbringen wollte kommen noch Karamellbonbons dazu.

Diese kleine süße Sünde ist wirklich pures Hüftgold, aber manchmal muss es eben auch das sein! Es kommt ja wie immer auf die Dosis an. Ladet euch am besten ein paar Freunde oder die Familie ein, dann ist das Risiko nicht so groß, dass die Kalorien 1:1 auf euren Hüften landen :-)

Für einen Backrahmen mit ca. 20 x 30 cm braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

100 g dunkle Kuvertüre
100 g Butter
100 g brauner Zucker
2 Eier
30 g Mehl
30 g gemahlene Mandeln
2-3 Rollen "Rolo" oder andere Schoko-Karamellbonbons







Für die Cheesecake-Masse:

600 g Frischkäse
2 Eier
1/2 TL Vanillepulver
oder 2 TL Vanilleextrakt
100 g Zucker










So wird's gemacht:

1. Backofen auf 160 °C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. In einem Topf Butter und Zucker erhitzen bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann vom Herd nehmen. Kuvertüre hacken und in die heiße Butter-Zucker-Masse einrühren. Dann der Reihe nach Mehl, Mandeln und Eier dazu geben und unterrühren. Zuletzt eine Rolle Rolo in der Schokoladenmasse auflösen.

2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backrahmen auf 20x30 cm einstellen und die Browniemasse einfüllen und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene etwa 12 Minuten backen.

3. Währenddessen den Frischkäse mit Zucker, Vanille und Eiern glatt rühren. Auf den noch heißen Brownieboden geben, gleichmäßig verteilen und die restlichen Rolo darauf verteilen. Wieder zurück in den Ofen schieben und weitere 30 bis 35 Minuten backen. Wenn die Käsemasse fest wird und sich leicht vom Rand löst ist der Kuchen fertig.


Wenn ihr den Kuchen noch warm anschneidet und dabei die Karamellbonbons zerteilt fließt das Karamell heraus, das sieht einfach super aus, duftet herrliche und schmeckt einfach himmlisch! Gleich ausprobieren und genießen!

Alles Liebe
Euer Steffen

Mittwoch, 22. Februar 2017

Kichererbsen-Tagliatelle mit Brokkoli-Fenchel-Gemüse

Hallo meine Lieben,

egal ob mit Kichererbsen-Nudeln oder anderer Pasta ganz nach eurem Geschmack, die Tagliatelle mit Brokkoli-Fenchel-Gemüse sind eine Wucht. Nicht nur unglaublich lecker sondern auch unglaublich leicht und schnell fertig gekocht. Am besten ihr probiert es gleich mal aus!

Für 4 Portionen braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
1 Brokkoli
1 kleiner Fenchel
1 Bio-Orange unbehandelt
1 kleine Zwiebel
2 EL Rapsöl
100 ml Sahne
150 ml Gemüsebrühe
300 g Kichererbsennudeln
Salz
Pfeffer


So wird's gemacht:

1. Brokkoli in kleine Röschen teilen, Strunk schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Fenchel in dünne Streifen hobeln, Zwiebel fein hacken. Orangenschale abreiben und den Abrieb zur Seite stellen, Saft aus der Orange auspressen.

2. In einem großen Top Wasser mit reichlich Salz und 1 TL Natron zum kochen bringen. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Fenchel dazu geben und etwa 2 Minuten bei großer Hitze mit dünsten. Mit Orangensaft ablöschen und kurz aufkochen lassen. Sahne und Gemüsebrühe dazu geben und etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

3. Die Nudeln ins kochende Wasser geben und den Brokkoli für etwa 3 Minuten mit den Nudeln kochen. Wenn ihr frische, selbst gemachte Nudeln benutzt gebt zuerst den Brokkoli ins Wasser und nach 1 Minute die Nudeln dazu. Vorsicht! Kichererbsennudeln schäumen stark beim Kochen und ihr müsst acht geben, dass nichts überkocht.

4. Nudeln und Brokkoli abgießen und mit dem Fenchel mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und etwas Orangenabrieb dazu geben.


Für etwas mehr Farbe im Spiel könnt ihr noch ein paar halbierte Kirschtomaten oder eine Karotte in dünnen Scheiben mit zum Fenchel geben.

Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Sonntag, 19. Februar 2017

Nonnenfürzle

Hallo meine Lieben,

ja, die heißen wirklich so. Nonnenfürzle sind eben Nonnenfürzle, oder in der Aussprache meiner Heimat in Nordbaden eben auch Nonneförzle. Dabei handelt es sich um kleine Leckereien aus in Fett heuausgebackenem Hefeteig. Je nach Gusto mit oder ohne Rosinen.

Was mir bisher nicht klar war: Nonnenfürzle sind wohl ein klassisches Fastnachtsgebäck. Okay, man hätte drauf kommen können sind sie doch den Krapfen schon ziemlich ähnlich. Aber ich verbinde Nonnenfürzle eher mit Weihnachten, da auf dem Hardheimer Weihnachtsmarkt traditionell Nonnenfürzle vom Kirchenchor verkauft werden. :-) So kam eben die Assoziation zu Weihnachten...

Ich habe mich lange nicht dran getraut die selber zu machen, aber es ist wirklich ganz einfach. Ihr werdet sehen. Und wenn ihr die Küchentür zu und das Fenster auf macht ist auch der Geruch in der Wohnung kein Problem :-)

Für etwa 25 Stück braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF

250 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
30 g Zucker
125 ml Milch
30 g Butter
1 Prise Salz
2 Eier
50 g Rosinen
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
etwa 500 ml Fritieröl
(oder 1/2 Rapsöl und 1/2 Kokosfett)
ggf. Zucker zum darin wälzen

So wird's gemacht:

1. Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Hefe in die Mulde bröseln und mit der Hälfte der Milch und einem Esslöffel Zucker zu einem dünnen Brei verrühren. Zudecken und 30 Minuten gehen lassen.

2. Wenn der Vorteil aufgegangen ist die restliche Milch und den Zucker dazu geben. Dann noch Salz, Butter, Eier und Zitronenschale dazu geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten, zuletzt die Rosinen darunter mischen. Nochmals für 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.

3. Öl und Fett in einem Topf (ich habe eine Kasserolle genommen) erhitzen. Die richtige Temperatur prüft ihr am besten mit einem Holzlöffel. Wenn ihr den ins Fett taucht und kleine Bläschen aufsteigen ist die richtige Temperatur erreicht. Jetzt zwei Teelöffel ins Fett tauchen und dann vom Hefeteig kleine Nocken abstechen und ins Fett geben. das Ausbacken dauert etwa 1 Minute, nach der Hälfte der Zeit die Nonnenfürzle umdrehen. Es ist normal und gewollt, dass die Nonnenfürzle alle unterschiedlich aussehen.

4. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm in Zucker wälzen oder mit Puderzucker bestreuen.


Die Nonnenfürzle schmecken warm am besten, aber auch kalt sind sie richtig lecker. Probiert es mal aus, ich bin sicher ihr werdet begeistert sein. Vielleicht ist das ja was für euren Sonntagskaffee oder für nach dem Besuch eines Fastnachtsumzugs?

Helau, Hujauf, Ahoi und Alaaf und alles Liebe
Euer Steffen