Donnerstag, 4. August 2016

Lauch Quiche

Hallo meine Lieben,

herzhaft, deftig, würzig, und das ganze Jahr verfügbar: Lauch. Warum sollte man ihn immer nur zum Ansetzen von Gemüsebrühe verwenden wenn man auch äußerst köstliche Quiches damit backen kann?

Die Quiche ist ja ursprünglich in der französisch-lothringischen Küche beheimatet und fast jeder kennt wohl den Klassiker "Quiche Lorraine". Bei modernen Rezepten wurde der Boden aus Brotteig durch Mürbeteig ersetzt.
Ich selbst habe noch keine Quiche mit Brotteig gegessen, aber ich werde das mal demnächst ausprobieren. Bin schon gespannt. Für heute bleibt es bei Mürbeteig. Geht schön schnell und lässt sich auch super vorbereiten und einfrieren :-)

Ich backe meine Quiche immer in einer Form mit Hebeboden aus Glas, denn drauf lässt sich die Quiche nach dem Backen auch direkt servieren und anschneiden und es gibt keine Probleme, die Quiche aus der Form zu lösen.

Für eine Quiche braucht ihr:

250 g Mehl
1 Prise Salz
1 Ei
125 g kalte Butter

1 Stange Lauch (ca. 500 g)
2 EL Öl oder Butterschmalz
2 Eier
200 g Sahne
1 EL Stärke
200 g geriebenen Käse (z.B. Emmentaler)
Salz
Pfeffer


So wird's gemacht:

1. Für den Mürbeteig Mehl, Butter, ein Ei und Salz schnell verkneten, damit der Teig nicht zu warm wird. Wenn er "brandig" wird krümelt er später und lässt sich nicht mehr gut verarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Lauch der Länge nach aufschneiden und waschen, dann in feine "Ringe" schneiden. Öl oder Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und den Lauch darin 5 Minuten dünsten. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

3. Eier mit Sahne, Stärke und 150 g geriebenem Käse verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Die Form mit etwas Öl oder Butter einfetten, den Mürbeteig ausrollen und in die Form drücken. Wenn ihr den Teig auf der Frischhaltefolie ausrollt könnt ihr ihn ganz leicht in die Form heben. Darauf den gedünsteten Lauch verteilen und die Eiersahne darüber verteilen. Mit dem übrigen Käse bestreuen.

5. Auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.


Die Quiche schmeckt warm genau so gut wie kalt und kann als Hauptgericht oder Vorspeise serviert werden.

Probiert das Rezept doch selbst mal aus und schreibt mir, wie es euch geschmeckt hat.

Alles Liebe
Euer Steffen

Freitag, 15. Juli 2016

Kartoffel-Zucchini-Rösti

Hallo meine Lieben,

herzhaft, ein wenig rustikal und einfach köstlich: Rösti aus Kartoffeln und Zucchini - mit einer frischen und fruchtigen Joghurtsoße wird es wieder etwas moderner :-)

Was soll ich viele Worte dazu verlieren, probiert selbst aus wie euch die Rösti schmecken.

Für 4 Portionen braucht ihr:

6-8 mittelgroße Kartoffeln
2 kleine Zucchini (ca. 400 g)
100 g geriebenen Käse
2 Eier
2 EL Mehl
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Für die Joghurtsoße braucht ihr:

300 g Naturjoghurt
50 g Gurke
Thymian
Schnittlauch
Petersilie
Salbei
Minze
(Kräuter nach Belieben mischen)
Salz
Pfeffer

So wird's gemacht:

1. Zucchini waschen (ggf. schälen), trocken tupfen und grob raspeln. Kartoffeln schälen und ebenfalls grob raspeln.

2. Gemüseraspel in ein sauberes Küchentuch geben und fest ausdrücken bis kein Wasser mehr austritt.

3. In einer großen Schüssel die Gemüseraspel mit Käse, Eiern, Mehl, Salz, Pfeffer und frisch gemahlener Muskatnuss mischen.

4. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und jeweils einen gehäuften Esslöffel der Masse hinein geben und flach drücken. Von beiden Seiten bei mittlerer Hitze goldbraun backen.

5. Für dei Joghurtsoße die Kräuter waschen, trocken tupfen und sehr fein hacken. Gurke ebenfalls fein hacken und mit dem Joghurt vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ihr könnt auch alle Zutaten in einem Zerkleinerer miteinander mischen und zerkleinern.


Ihr könnt anstelle der Zucchini auch Kürbis verwenden oder sogar Zwiebeln. Ganz wie es euch gefällt. Die Rösti sind mit der Joghurtsoße ein leckeres vegetarisches Hauptgericht, sind aber auch eine prima Beilage.
Schreibt mir doch mal, wie ihr sie am liebsten mögt.

Achja, wenn ihr den Käse weg lasst und euch mit Salz und Pfeffer etwas zurück haltet könnt ihr sie auch mit Apfelmus oder Kompott zu einer Süßspeise machen.

Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Freitag, 24. Juni 2016

Cheesecake Muffins mit Erdbeeren

Hallo ihr Süßen,

meinen New York Cheesecakes habe ich euch ja schon vorgestellt. Heute gibt es die kleine Version davon mit frischen süßen Früchtchen.

Ein tolles Mitbringsel zur Party oder als Dessert zur Gartenparty.

Wenn ihr die Muffins transportieren wollt solltet ihr stabile Papierförmchen nehmen, die "normalen" Förmchen für Muffins sind nicht geeignet, die kleben einfach zu fest an der Cheesecakemasse fest. Bei dm gibts feste Förmchen, mit denen das ganz prima klappt.

Für 12 Muffins braucht ihr:

Für den Keksboden:
175 g Vollkornkekse
50 g Butter
20 g Zucker
1 Prise Salz

Für die Käsemasse:
400g Frischkäse
60 g Zucker
3 Eigelb
200 g Saure Sahne
2 EL Mehl
1 Prise Salz
1 TL abgeriebene Zitronenschale
200 g Schlagsahne
12 Erdbeeren



So wird's gemacht:

1. Die Kekse mit dem Blender oder in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz zu sehr feinen Krümeln zerkleinern, Butter zerlassen und mit den Krümeln, Salz und Zucker gründlich vermischen.

2. Die Keksmasse in die Förmchen verteilen und gut festdrücken. Ich nehmen dafür ein Glas, das ich dann in die Papierformen drücke. Backofen auf 170°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und die Keksböden für 10 Minuten backen.


3. Backofen auf 130°C herunter regeln.

4. Für die Käsemasse den Frischkäse mit saurer Sahne, Zucker, Eigelb, Mehl und Salz vermischen. Zitronenschale darunter mischen und wenn ihr mögt noch etwas Vanilleextrakt. Alles sehr gut verrühren und auf den Keksböden in den Förmchen verteilen.

5. Bei 130°C für 45 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

6. Sahne schlagen, kleine Tuffs auf die Käseküchlein spritzen und eine Erdbeere darauf setzen.


Ihr könnt auch die Sahne weglassen und die Erdbeeren mit etwas Zucker pürieren und dieses Püree dann auf Cheesecakes geben.

Viel Freude beim Backen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 18. Juni 2016

Low-Carb-Kräuter-Brot

Hallo meine Lieben,

wir leben in Deutschland ja angeblich in dem Land in dem es die meisten Brotsorten weltweit gibt. Da kommt es auf eine mehr oder weniger ja nun auch nicht mehr an :-) Daher also hier ein Rezept für ein tolles frisches Brot, das ohne jegliche Grundkenntnis und Erfahrung von jedem einfach nachgebacken werden kann.

Die Zutaten findet ihr in jedem gut sortierten Supermarkt oder spätestens in dem Regal mit den Biolebensmitteln bei dm oder Müller. Ich habe alles bei Kupsch bzw. Edeka gefunden.

Für ein Brot braucht ihr:

500 g Magerquark
250 g Haferkleie
50 g Dinkelkleie
5 Eier (Größe M)
1 Apfel
4 EL Leinsamen
4 EL Sonnenblumenkerne
1,5 Päckchen Backpulver
1 TL Salz
1 Strauß frische Kräuter
(z.b. Schnittlauch, Petersilie, Thymian, Rosmarin)


So wird's gemacht:

1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Apfel fein reiben.

2. Quark, Eier, geriebenen Apfel und Salz mit dem Flachrührer der Küchenmaschine oder den Quirlen des Handrührgeräts gründlich vermischen.

3. Langsam weiter rühren und nach und nach Haferkleie und Dinkelkleie, Leinsamen und Sonnenblumenkerne und das Backpulver dazu geben.

4. Eine Kastenform mit Wasser befeuchten, den Teig hinein geben und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene ungefähr 60 Minuten backen.


Das Brot schmeckt frisch mit Kräuterquark oder Käse einfach toll, auch getoastet ist es richtig lecker. Die Zutaten gibt es bei Edeka alle in Bioqualität. Ich finde es toll, dass ich bei diesem Brot immer weiß was drin ist und auch selbst entscheiden kann. Wenn ihr euer Brot lieber mit Nussnugatcreme esst solltet ihr die Kräuter weglassen :-)

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 4. Juni 2016

Grüner Spargel mit Parmesancreme

Hallo ihr Lieben,

Die Spargelzeit hat ihren Höhepunkt erreicht und wie jedes Jahr freue ich mich jedes mal diebisch, wenn es ein leckeres Spargelgericht gibt. Ganz besonders freut mich, dass Spargel so herrlich einfach zubereitet werden kann und im Ofen macht er das quasi ganz von alleine.

Daher gibt es heute ein Rezept mit überbackenem grünen Spargel, ihr könnt auch weißen Spargel für nehmen, das schmeckt auch toll.

Als Beilage habe ich Frühkartoffeln im Ofen gebacken, einfach traumhaft!

Für 4 Portionen braucht ihr:

1 kg grünen Spargel
130 g Parmesan
200 g Crème fraîche
3-4 Stängel Basilikum
2 Eigelb
1/2 Zitrone
2 TL Salz
1 TL Zucker
etwas Butter
Pfeffer
Salz
1 kg Frühkartoffeln


So wird's gemacht:

1. Frühkartoffeln waschen und in Stücke schneiden. Auf ein Backblech geben und mit etwas Olivenöl beträufeln und ein wenig Salz darüber streuen. Bei 180°C mit Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene im Ofen etwa 20 Minuten backen. Mit einem Stäbchen oder Messer einstechen und prüfen ob die Kartoffeln gar sind.

1. Beim grünen Spargel scheiden sich die Geister ob man ihn nun schälen muss oder nicht. Ich schäle wenn überhaupt nur das untere Drittel. Das untere Ende (etwa 1 cm) schneide ich ab, da es meist trocken ist.

2. Reichlich Wasser mit der halben Zitrone, Zucker und Salz und einem Stückchen Butter zum Kochen bringen und die Spargelstangen darin ca. 5 Minuten blanchieren. Spargel heraus nehmen und in kaltes Wasser geben um den Garprozess zu unterbrechen. Dann abtropfen lassen.

3. Parmesan reiben, Basilikum sehr fein hacken und mit Creme fraîche, Parmesan und Eigelb vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Eine große Auflaufform einfetten und den abgetropften Spargel hinein legen. Die Parmesancreme darüber verteilen, dabei die Spargelspitzen frei lassen.

4. Auf der mittleren Schiene bei 180°C ca. 5 Minuten backen bis die Käsemasse geschmolzen ist und sich gut verteilt hat. Dann den Grill zuschalten (oder auf die obere Schiene stellen) und so lange backen bis die Parmesancreme goldbraun und knusprig gebacken ist. Die Kartoffeln in den letzten 3-4 Minuten noch einmal auf dem Blech unterhalb der Spargel mit in den Ofen schieben, damit alles zusammen heiß auf den Tisch kommt.


Ich wünsche euch viel Freude beim Genießen und freue mich auf eure Kommentare.

Alles Liebe
Euer Steffen




Sonntag, 15. Mai 2016

Süßkartoffel-Pommes mit Gemüse und Auberginen-Dip

Hallo meine Lieben,

manche Rezeptideen entwickeln sich bei mir erst beim Einkaufen. Wenn ich dann vor dem Gemüsestand stehe und mir überlege, welche der bunten und gesunden Waren sich denn wohl interessant kombinieren lassen. So ist es auch mit diesem Gericht geschehen. Ich habe einfach mal eingekauft, worauf ich Lust hatte und habe dann überlegt, wie das zusammen passen könnte.

Das tolle an solchen Rezepten ist ja, dass jeder das verwenden kann was er mag und weglassen kann, was nicht so beliebt ist. Und wenn mal eine Zutat gerade nicht erhältlich ist, nehmt ihr einfach eine andere und schon wird's lecker - aber anders :-)

Die Mengenangaben in meinem Rezept schwanken ein wenig, je nachdem wie groß euer Gemüse ausfällt.

Für 4 Portionen braucht ihr:

3-4 Süßkartoffeln
2 Zucchini
3-4 Tomaten
4-5 Karotten
2-3 Schalotten
2-3 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver scharf
Kümmel gemahlen


Für den Dip:

2 Auberginen
2 Knoblauchzehen
1/2 Bio-Zitrone
250 g Naturjoghurt
(oder veganen Soja-/Mandel-Joghurt)
Salz
Pfeffer
Oregano

Und so wird's gemacht:

1. Backofen auf 200°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Süßkartoffeln schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben dann der Länge nach in jeweils 1 cm breite Stifte schneiden.

2. Auberginen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und auf der oberen Schiene in den Ofen schieben. Nach etwa 15-20 Minuten sind sie leicht gebräunt und ganz weich, dann könnt ihr sie heraus nehmen und beiseite stellen.

3. Süßkartoffelstifte auf ein Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer, Paprika und einer Prise Kümmel würzen. Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Die "Pommes" werden nicht knusprig, eher weich, das liegt an der Konsistenz der Süßkartoffeln. Wenn ihr eine Friteuse habt könnt ihr die Süßkartoffeln darin fritieren, das wird dann knuspriger, aber auch fettiger.

4. Schalotten und Knoblauch fein schneiden. Zucchini schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Karotten putzen und mit dem Sparschäler in dünne Streifen "hobeln", Tomaten würfeln.

5. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln mit Knoblauch darin glasig dünsten. Dann Zucchiniwürfel dazu geben und anbraten. Nach und nach die Karottenstreifen und Tomatenwürfel dazu geben. So lange dünsten bis die Karotten bissfest gegart sind.

6. Für den Dip die weichen Auberginen zusammen mit Knoblauch, Joghurt, Saft und Abrieb einer halben Bio-Zitrone, Salz und Pfeffer in den Mixer geben oder mit einem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse mixen. Je nach gewünschter Konstistenz noch Zitronensaft oder etwas Weißwein dazu geben. Mit Oregano würzen und abschmecken.


Die leichte, zitronige Frische des Dips passt super zu den Süßkartoffel-Pommes und das bissfeste Gemüse gibt dem ganzen den Feinschliff. Wenn ihr es "nasser" mögt könnt ihr das Gemüse natürlich auch mit einer Dose passierter Tomaten garen. Der Auberginen-Dip passt übrigens auch prima zu Nachos und schmeckt auch als Brotaufstrich ganz toll. Luftdicht verschlossen könnt ihr ihn 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Viel Spaß beim Nachkochen und alles Liebe
Euer Steffen

Dienstag, 26. April 2016

New York Cheesecake

Hallo meine Lieben,

wer von euch in der glücklichen Lage ist im wunderschönen Würzburg zu leben und/oder zu arbeiten, der sollte unbedingt einen Besuch bei "MainCake" in der Sterngasse machen. Dort gibt es himmlische und doch sündhaft leckere Cheesecakes in allen erdenklichen Variationen und Geschmacksrichtungen. Die Kuchen dort sind wirklich ein Gedicht und ich komme da nicht mal ansatzweise in meinen schönsten Träumen ran. Aber das ist ja auch gar nicht mein Ziel.

Manchmal ist es ja viel schöner, wenn man sich von anderen verwöhnen lassen kann - und sei es nur mit einem Cheesecake.

Wenn ihr eure Lieben auch mal mit einem Cheesecake verwöhnen wollt, dann könnt ihr das mit diesem Rezept auch ohne ein Backprofi zu sein. Der New York Cheesecake ist wohl der Klassiker unter den amerikanischen Käsekuchen und auch mein absoluter Favorit. Wahrscheinlich auch weil er so einfach und dabei so raffiniert ist.

In Amerika ist Quark weitgehend unbekannt - für viele Amerikaner ist es auch völlig unverständlich, wie man so etwas überhaupt essen kann :-) Daher werden dort die Käsekuchen hauptsächlich mit Frischkäse gebacken.

Für einen New York Cheesecake in der 26er Form braucht ihr:

250 g Vollkorn-Butterkekse
75 g Butter
1 Prise Salz
800 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
200 g Saure Sahne oder Schmand
120 g Zucker
1 EL Vanilleextrakt
(oder das Mark einer Vanilleschote)
5 Eier

So wirds gemacht:

1. Die Butterkekse noch in der Packung oder in einem Gefrierbeutel zu sehr feinen Krümeln zerdrücken oder mit einem Mixer sehr fein mahlen. Ich habe den Blender verwendet und die Kekse fein gemixt. Die Butter schmelzen und zusammen mit dem Salz unter die Keksbrösel mischen.

2. Einen Bogen Backpapier auf den Boden der Springform spannen, die Keksmasse darauf verteilen und gut festdrücken. Das geht ganz leicht mit einem Kochtopf, den man als Stempel benutzen und den Teig damit rundherum gut andrücken kann. Den Boden dann etwa 30 Minuten kalt stellen.

3. Backofen auf 150°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

4. Frischkäse mit Schmand (oder saurer Sahne), Vanilleextrakt Zucker und nach Belieben etwas abgeriebener Zitronenschale glatt rühren. Nicht zu schnell rühren, es soll keine Luft in die Masse geschlagen werden.

5. Eier einzeln und langsam unterrühren. Wieder darauf achten, dass keine Blasen in der Masse entstehen.

6. Die Masse langsam auf den Keksboden gießen, auch hier wieder die Blasenbildung vermeiden und die Form einige Male fest auf der Arbeitsplatte aufschlagen, um letzte Bläschen aus der Creme zu bekommen.

7. Eine Feuerfeste Schale mit etwa 1 Liter Wasser füllen und auf den Boden des Backofens stellen. Den Kuchen auf der mittleren Schiene einschieben und etwa 60 bis 70 Minuten backen. Der Kuchen sollte an der Oberfläche hell bleiben, lediglich der Rand kann sich ganz leicht bräunlich färben. Den Ofen während des Backens nicht öffnen, damit der Wasserdampf nicht entweicht. Durch den Dampf reißt der Kuchen (meistens) nicht ein und bekommt eine schöne glänzende Oberfläche, die nachher wie glasiert aussieht.

8. Der Kuchen ist nach dem Backen in der Mitter noch etwas "wackelig", das ist normal. Lasst ihn in der Form abkühlen, aber fahrt vorher einmal mit einem feuchten Messer am Rand der Form entlang um die Masse vom Rand zu lösen. So vermeidet ihr, dass der Kuchen beim Abkühlen doch noch reißt.


Der Kuchen schmeckt zwar schon sofort nach dem Abkühlen, aber wenn er über Nacht kalt gestellt wird zieht er schön durch und die Aromen verbinden sich noch besser. Ich bin gespannt ob ihr von dem Kuchen genauso begeistert seid wie ich und freue mich schon auf eure Bilder und Kommentare.

Alles Liebe
Euer Steffen


P.S.: Vergesst nicht auch mal die Kuchen bei MainCake zu probieren :-)

Sonntag, 17. April 2016

Kalte Gurkensuppe

Hallo ihr Lieben,

für mich ist das ganze Jahr über Suppenzeit, aber wo steht geschrieben, dass Suppen immer warm sein müssen? Gerade als Vorspeise zu einem deftigen Gericht ist eine kalte, frische Suppe ein guter Auftakt.

Diese Suppe könnt ihr ganz schnell und einfach selbst herstellen. Ich braucht dazu keinen Hochleistungsmixer, ein einfacher Pürierstab tut es hier auch.
Mit Vorbereitung braucht ihr maximal 10 Minuten bis ihr die Suppe servieren könnt, ein echtes Blitzrezept! Probiert es gleich mal aus!

Für 4 Portionen braucht ihr:

1 Salatgurke (möglichst Bio)
300 ml Gemüsebrühe
200 g grichischen Joghurt (10% Fett)
1,5 TL Dillspitzen getrocknet
oder 10 g frischen Dill
1 Prise Salz
Pfeffer
ggf. frischen Dill zum Servieren.


Und so wird's gemacht:

1. Gemüsebrühe könnt ihr ganz einfach selbst anrühren mit 1-2 TL meines Gemüsebrühpulvers oder ihr nehmt fertige Brühe.

2. Gurke waschen, die Enden abschneiden und den Rest in grobe Stücke zerteilen. Mit den übrigen Zutaten in einen hohen Mixbehälter oder den Krug eures Standmixers geben. Bei meinem Blender verwende ich jetzt das Programm für Suppen und Soßen. Ihr könnt einfach erstmal nach Gefühl mixen, zunächst langsamer, bis alles zerkleinert ist und dann 1-2 Minuten auf höchster Stufe um die Suppe möglichst fein zu pürieren.

3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem frischen Dillzweig oder einem Klecks Milchschaum anrichten und genießen.


Wie ich die Suppe gemacht habe könnt ihr auch hier in diesem Video sehen. Ich bin gespannt wie euch dieses Rezept gefällt. Schreibt mir mal eine Nachricht oder einen Kommentar dazu.

Alles Liebe
Euer Steffen

Samstag, 26. März 2016

Bunte Osterlämmer - Cupcake Schafe

Hallo meine Lieben,

die gebackenen Osterlämmchen kenne ich schon seit ich denken kann und ich liebe sie sehr. Am besten einfach mit Puderzucker in ein weißes "Wollkleid" gesteckt und möglichst frisch aufgetischt. Einfach himmlisch!

Allerdings finde ich meine Lämmchenform nicht. Ehrlich gesagt bin ich nicht einmal sicher ob ich eine habe, oder ob ich immer Mamas Formen benutzt habe.
Zum Glück ist mir rechtzeitig eingefallen, dass ich schon einmal süße, bunte, gebackene Schäfchen gesehen habe, also gibt es dieses Jahr zu Ostern eben bunte Cupcake Lämmchen. Sind auch unglaublich lecker, leicht nachzumachen und ein toller Farbklecks auf jeder Kaffeetafel. Nicht nur zu Ostern.

Die Lämmchen müssen natürlich nicht bunt werden, denn die "Wolle" gibt es auch in weiß - mir gefallen sie aber gerade weil sie so schön pastellfarben daher kommen.

Die Lämmchen sind zwar nicht schwierig zu machen, aber die verschiedenen Schritte brauchen Zeit und ihr müsst auch einiges an Wartezeit einplanen. Ich habe z.B. die Köpfe schon einen Tag vorher gemacht und auch den Pudding könnt ihr gut vorbereiten und dann erst am Backtag die Creme anrühren.

Für 12 Cupcake Schafe braucht ihr:

275 g Mehl
3 TL Backpulver
2 Eier
140 g Zucker
1 Prise Salz
2 EL Vanillezucker
125 g weiche Butter
220 ml Buttermilch
Papierförmchen

Außerdem:
100g Marzipanrohmasse
2-3 EL Puderzucker
1 Tüte Haribo Chamallows
100 g Butter
250 ml Milch
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
40 g Zucker
weiße Sanspareilles (kleine Zuckerperlen)
Lebensmittelfarben
Lebensmittelfarbstift (schwarz)
Zahnstocher


So wirds gemacht:

1. Mehl und Backpulver mit einem Schneebesen gut vermischen. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.

2. Eier in der Küchenmaschine oder mit den Quirlen eures Handrührgeräts schaumig schlagen. Zucker, Salz und Vanillezucker dazu geben und die Masse cremig aufschlagen. Nach und nach Butter dazu geben, zum Schluss die Buttermilch.

3. Zuletzt die Mehlmischung mit einem Rührlöffel vorsichtig einrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht. In die Förmchen füllen und auf der mittleren Schiene ca. 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Die kleinen Küchlein müssen auf Raumtemperatur abkühlen bevor ihr sie dekorieren könnt.

4. Für die Creme müsst ihr einen Pudding kochen. Dazu 200 ml Milch in einem kleinen Topf aufkochen. Die restlichen 50 ml Milch mit dem Puddingpulver und Zucker glatt rühren und in die kochende Milch geben. Kurz aufkochen lassen und dann in eine flache Schüssel umfüllen. Wenn ihr eine Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legt bildet sich keine Haut. Den Pudding ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

5. In der Zwischenzeit könnt ihr euch der Fleißaufgabe bei diesem Projekt widmen: Die Chamallows (Mini-Marshmallows) müssen nach Farben sortiert werden. Das ist ein bißchen wir bei Aschenputtel, nur ohne Tauben :-)

6. Während der Pudding abkühlt (oder schon vorher) könnt ihr aus dem Marzipan die Köpfe für die Lämmchen formen. Dazu verknetet ihr die Rohmasse erst mit dem Puderzucker und teilt die Masse dann in 12 gleich große Stücke, von jedem der Stücke nehmt ihr dann noch zwei kleine Kugeln mit ca. 5 mm Durchmesser weg, das werden die Ohren. Den Rest formt ihr erst zu einer Kugel und rollt dann eine Seite etwas dünner. Für die Ohren rollt ihr die kleinen Stücken lang und drückt sie flach. Dann an der schmalen Seite des "Kopfteils" andrücken. Die Augen könnt ihr entweder aus weißen Zuckerperlen machen, auf die ihr mit dem schwarzen Lebensmittelstift Pupillen malt, oder ihr nehmt dafür eingefärbtes Marzipan und drückt dort hinein eine der ganz kleinen weißen Zuckerperlen. Mit einem Zahnstocher könnt ihr dann noch kleine Rillen für Nase und Maul der Lämmchen einritzen.

7. Wenn der Pudding und die Cupcakes abgekühlt sind könnt ihr euch an die Creme machen. Dazu die Butter mit Küchenmaschine oder Handrührgerät aufschlagen bis sie ganz hell und luftig ist. Dann den Pudding löffelweise dazu geben und unterrühren. Anschließend in so viele Portionen aufteilen wie ihr Farben verwenden wollt und mit wenig Lebensmittelfarbe auf den Farbton eurer Mini Marshmallows einfärben.

8. Jeden Cupcake mit einem gehäuften Teelöffel der Creme einstreichen und mit den Chamallows dekorieren. Die Marshmallows dürfen ruhig ganz chaotisch angeordnet sein. Den Marzipankopf auf einen Zahnstocher stecken und in den Cupcake stecken.


Anstelle von Marzipan könnt ihr auch Fondant nehmen, das könnt ihr dann auch einfärben wenn ihr wollt. Das Einfärben der Creme ist auch nicht unbedingt nötig, aber es unterstreicht die Pastellfarben der Marshmallows und sieht einfach toll aus.

Schreibt mir doch mal wie euch die Lämmchen gefallen und backt sie mal nach.

Alles Liebe und Frohe Ostern
Euer Steffen

4.